Nach Japan fliegen
Kirschblüten, Neonlichter, ehrfürchtige Stille in einem alten Tempel.
Eine sehr persönliche Liste
Manche davon sind laut, manche leise. Manche sind albern, manche wichtig, manche vielleicht nie zu erreichen. Sie stehen hier trotzdem — weil eine Liste, die ich nicht aufschreibe, eine Liste ist, die ich vergesse.
Kirschblüten, Neonlichter, ehrfürchtige Stille in einem alten Tempel.
Milchstraße über einem einsamen Gebirgskamm, kein Handy, kein Rauschen.
Eine Dissertation abgeben, verteidigen, den Titel führen dürfen.
Live. Egal wo, egal in welcher Phase seines Lebens.
Eine Liste abarbeiten, die eigentlich niemals abgearbeitet werden kann.
Küche voller fremder Töpfe, laute Nächte, geteiltes Klopapier.
Rocket League. Rank Grind. Zusammen ans Ziel.
Etwas, das bleibt. Etwas, das ich in zehn Jahren noch verteidigen kann.
Ringe, Rede, das ganze Programm — mit dem richtigen Menschen.
Ein kleines Wesen, das nachts schreit und tagsüber alles verändert.
Die Skyline aus einer gelben Cab-Scheibe. Ein Bagel im Central Park.
Ein Pass voller Stempel, ein Kopf voller Straßennamen.
Ein schmales Buch, das im Regal steht. Mein Name auf dem Rücken.
Die Hand heben, das Schild senken, den Hammer hören.
Autobahn, keine Begrenzung, kein Grund außer der Beschleunigung.
Solange es geht — dankbar für jede Strähne.
Weniger Last. Auf der Waage, im Kopf, in den Knien.
Nicht mehr fliehen, nicht mehr streiten. Einfach zuhause sein.
Der Blick in den Spiegel als Begegnung, nicht als Konfrontation.
Kleine Teller, große Momente. Einmal richtig übertreiben.
Jupiter, Saturnringe, der Mond so nah, dass er unwirklich wird.
Etwas, das ich geschrieben habe, singt jemand, den ich nie treffen werde.
Happy little trees. Kein Ehrgeiz, nur Farbe.
Beethoven, Rauch, ein Sessel — kitschig und ehrlich.
Set und Setting. Freunde, Musik, kein Nachbeben.
Grachten, Coffee Shops, verlaufen und wiedergefunden.
Staub, Bässe, Freundschaften, die drei Tage halten.
Meine Wohnung. Mein Tisch. Mein Essen. Ihr Lachen.
Ledersessel, Leiter, Ledergeruch. Regale bis zur Decke.
Anzug an, Textheft auf dem Schoß, Gänsehaut beim Finale.
Butter, Knoblauch, Petersilie. Einmal überwinden.
Etwas, das ich zuhause nie auf der Karte finden würde.
Sand unter den Füßen, Salz auf den Lippen, Himmel wie Aquarell.
Rot oder Schwarz. Ein einziger Dreh. Danach gehen.
Ein Glas, ein Saxophon, ein bisschen Rauch.
Schnee vor dem Fenster. Nicht Matsch. Richtiger Schnee.
Neonwesten, Nebelmaschine, kindisches Grinsen.
Für etwas einstehen. Nicht nur online.
Ozean, Buffet, kein Netz — eine Woche außerhalb der Zeit.
Diese eine spezifische, unerklärbare Aufregung.
Rote Becher, laute Musik, Nachbarn wütend, alles richtig gemacht.
Wo das Universum aufgemacht wird wie eine Uhr.
Turbulenz spüren und weiteratmen.
Freundschaftliche Gewalt. Ein Running Gag, der wahr wird.
Japan. Eigene Kategorie. Neugier siegt.
Kalte Nase, warmer Hüttentee, kaputte Oberschenkel.
Hut auf, Fernglas hoch. Auf Nummer 7.
Eine Sprache, die man mit den Händen atmet.
Der Türsteher nickt. Der Rest ist Techno.
Wie früher. Vorhänge zu, Snacks bereit.
Ein Rätsel aus Stoff. Egal was ich glaube.
Nicht als Trophäe. Als Anfang.
Zwei Löffel, kein Urteil.
Ein Orb um den Hals. Nur ein einziges Stück, dafür richtig.
Sehen, was passiert, wenn das Ich kurz Pause macht.
Aus sicherer Entfernung. Ehrfurcht in Reinform.
42,195 km. Nicht schnell. Nur zu Ende.
Tomaten, die nach Tomaten schmecken.
Drehbuch, Team, Klappe — auch wenn's niemand sieht.
Nicht cool aussehen. Zählen lernen.
Decke im Park, Bier, Sonnenbrand, keine Pläne.
Popcorn im Handschuhfach, Ton übers Autoradio.
Blaue Flecken als Souvenir.
Weiß in Weiß. Stille, die man fast hört.
60 Minuten. Ein Schloss. Ein Team.
Nicht perfekt. Nur fertig.
Reichstagskuppel im Rücken, ein Punkt zu machen.
Bauchmuskelkater am nächsten Tag.
Kabinentür wackelt. Musik wummert. Nicht schön, aber wahr.
Fremde Stadt, fremde Uni, für ein paar Monate neu.
Roter Vorhang, gelbe Taxis, Applaus im Stehen.
Verstärker zu laut, Text zu simpel, Herz zu voll.
Ein Teller Suppe, ein echtes Gespräch.
Arena, LED, tausende Menschen für ein Spiel.
Chaat, Chai, Chaos. Bauch riskieren.
Würfel, Zettel, Stimmen. Wochen in einer erfundenen Welt.
Nach 90 Minuten neu zusammengefaltet.
Ein Kulturschock, warm und freundlich.
Ein Punkt nur für mich.
Krebse, Mais, Kartoffeln, Latzhose aus Plastik.
Montag ohne Grauen.
Oben ankommen. Zusammen. Zurückschauen.
Nur die, bei denen ich mir sicher bin.
Einmal. Neugier gestillt.
Serviette, Kuli, Grinsen.
Sätze bauen, die halten.
Freiheit von den Dingen, die mich klein machen.
Einmal knallblau. Oder feuerrot. Egal.
Bis 5 Uhr über nichts reden.
Egal wie das Gespräch ausgeht.
Nicht als Held. Als Mensch.
Madrid, Lissabon, Buenos Aires — Nacht als Lebensform.
Ton unter den Fingernägeln. Eine schiefe Schale.
Am Wasser sitzen und nichts wollen.
Vier Uhr morgens. Nebel. Ein Kick.
Vier Menschen, ein Tisch, zwei Geschichten.
First Row wäre zu viel verlangt. Zweite Reihe reicht.
Ein Album, gute Boxen, kein Reden.
Nach Jahren aus dem Bildschirm ins echte Café.
Nicht dauerhaft. Aber oft genug, um es zu merken.